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Montag, 30. August 2010

Sonnen- / Augenschutz (weitere Online-Beiträge)

3M Leitfaden Augenschutz
… In diesem PDF sind die wichtigsten Informationen rund um den Augenschutz
kurz, knapp und unterhaltsam zusammengefasst:
Wie ist das Auge aufgebaut und wie funktioniert es?
Wie schützen sich unsere Augen von Natur aus?
Welche Gefahren drohen am Arbeitsplatz durch mechanische, chemische, optische,
thermische und andere Einwirkungen?
http://news.3msafety.de/...

Sonnenschutz für die Augen (I)
Die Sonnenbrille schützt vor Blendungen und schädlichen UV-Strahlen,
kann Kontraste intensivieren, den Wind fernhalten sowie Reflexionen und Streulicht
verhindern… www.fit-over-fifty.de/...

Sonnenschutz für die Augen (II)
Sonnenbrille tragen ist in. Wer sie aufsetzt, wirkt irgendwie cooler und lässiger. Man kann sie beim Straßenhändler, in der Drogerie, im Kaufhaus, in der Edelboutique und beim Optiker kaufen, von ganz billig bis ganz teuer. Doch welche ist die richtige Wahl? … www.mdr.de/...

Dienstag, 10. August 2010

Sonnenbrillen-Trends 2010 im Spiegel der Presse


Die neuen Sonnenbrillen - Rund und rebellisch
Was trägt man in diesem Sommer auf der Nase? Die Bloggerinnen des preisgekrönten Modeblogs "Les Mads" stellen die schönsten Sonnenbrillen der Saison vor.
www.zeit.de/lebensart/...

Aus XXL wird XL - Die neue Leichtigkeit der Sonnenbrillen 2010:
www.welt.de/lifestyle/...

Retro, rund und Cat Eye – Sonnenbrillen 2010
www.fashion-insider.de/...

Samstag, 17. Juli 2010

Noch mehr Fundstücke aus dem Internet

Na Logo! Die Marken-Sonnenbrille ist das Statussymbol für die Masse.
Von Tobias Becker.

Noch aufdringlicher als manche Sonnenbrille sind nur die Namen der Fachgeschäfte, die sie verkaufen: Durchblick, Blickpunkt, Augenweide, Eyecatcher, Sehenswert, Sehgang, Optipus. … weiter auf www.spiegel.de/kultur/...

Sonnenbrillen 2010: Marken & Trends (Top 10) auf http://news.idealo.de/...

Sonnenbrillenmode 2010 auf www.openpr.de/news/... und www.fair-news.de/...

Sonnenbrillen im Trend
RatGeberZentrale mit Schwerpunktthema Schulanfang
Weil bei der RatGeberZentrale immer häufiger Fragen rund um das Thema Sonnenbrillen gestellt werden, hat die Redaktion jetzt einen Videoratgeber dazu produziert und veröffentlicht. … weiter auf www.xy-presse.de/...

Finger weg von gefälschten Markensonnenbrillen!
Jan fand in Zypern die Ray Ban für 13,95€ noch recht lustig. Auf 2 Meter Entfernung war diese kaum von einer echten Ray Ban Sonnenbrille zu unterscheiden … weiter auf www.guggsdugud.de/blog/...

Sonnenbrillen und Urlaub, gehören irgendwie zusammen auf Secure-Travel.de

Wussten Sie schon – Es gibt kugelsichere Brillen!
Jetzt mag der Ein oder Andere denken, eine kugelsichere Brille ist sicherlich sehr schwer und sieht nicht gerade cool aus. Weit gefehlt, denn alle Modelle der weltbekannten Marke Oakley bieten kugelsichere Brillengläser. … www.optikerschuetz.de/blog/... mit Produktvideo (Beschuss von Brillen in Zeitlupen-Nahaufnahme).

Montag, 12. Juli 2010

Neue Entwicklungen II



Agenten-Sonnenbrille mit Mini-SpyCam!

Moderne Technik macht's möglich: Erhältlich sind seit kurzer Zeit Sonnenbrillen mit integrierter Mini-Videokamera, damit können Sie Ihre Umgebung in Bild und Ton erfassen und zugleich die Hände freibehalten. Sicherlich nicht nur für Sport und Freizeit eine verlockende Perspektive, auch manche berufliche Anwendung (z.B. für Privatdetektive) drängt sich geradezu auf.

Hier einige Links zur näheren Information:
www.aufdemmarkt.de/...
www.brillenvideo.de/... (Anbieter)

Ein anderes Modell - zusätzlich mit eingebautem MP3-Player:
Octacam-Sonnenbrille - Der Camcorder auf der Nase
www.pearl.de/... (Anbieter)

Und noch zwei Videos auf YouTube:
Kamerabrillen: Camcorder für die Nasenspitze
OctaCam Kamera-Sonnenbrille mit MP3-Player & 4GB Speicher

Freitag, 9. Juli 2010

Neue Entwicklungen I

Sonnenbrille auf Knopfdruck

– so oder ähnlich lauteten 2007 die Schlagzeilen zu einem Sonnenbrillen-Prototyp, dessen Glastönung sich in Sekundenschnelle ein- und ausschalten ließ. Zuerst vorgestellt auf einem Treffen der American Chemical Society in Chicago (Smart sunglasses and goggles based on electrochromic polymers), fand die Meldung auch bald den Weg in die deutsche Presse: Schatten auf Knopfdruck (bild der wissenschaft) 28.03.2007; Intelligente Sonnenbrille lässt sich dimmen - Elektrochromes Polymer verändert Oberflächenfarbe stufenweise; oder auf pro-physik.de Chamäleon für die Nase.

Bereits 2009 waren erste Sportbrillen, insbesondere Skibrillen mit einem super-schnellen Tönungswechsel bis zur Anwendungsreife entwickelt und kamen in den Handel, siehe hierzu Uvex Uvision Variotronic®: Auf Knopfdruck dunkel – bzw. die Hersteller-Seite und die zugehörige Flash-animierte Präsentation.
Die schnelle Hell-Dunkel-Schaltung wird durch eingelagerte Flüssigkristalle ermöglicht: Diese liegen bei Abwesenheit eines elektrischen Feldes ungeordnet vor (das Glas ist dunkel), bei Anlegen einer elektrischen Spannung hingegen orientieren sich die Flüssigkristalle einheitlich parallel zueinander und das Glas wird hell. Die Bandbreite der Tönung soll noch etwas verbesserungswürdig sein, warten wir ab, was künftige Forschung & Entwicklung uns bescheren ...

Mittwoch, 7. Juli 2010

Internet-Fundstücke

Beim Surfen im Internet sind mir zwei Arbeiten aufgefallen, die auf den Seiten der Privaten Technischen Höheren Lehranstalt des Landes Tirol, Kolleg für Optometrie www.phtla-hall.tsn.at, verlinkt sind. Zwar als Diplomarbeit ausgewiesen, scheinen sie mir doch allgemein verständlich zu sein, weshalb ich nicht zögere, sie hier "weiterzureichen" - sie thematisieren die Technologie von Brillengläsern bzw. technische Informationen über dieselben, sind daher nicht auf Sonnenbrillen beschränkt:

Christiane Kreß und Sabrina Tirler: Technologie der Brillengläser (PDF 2,5 MB) aus dem Jahre 2005
Ab S. 75 ein "Schülerskript".

Ralf Weichselbaumer: Technische Informationen über Brillengläser und Kontaktlinsen für den Kunden leicht verständlich! (PDF 1,6 MB) Mai 2009

Sonntag, 4. Juli 2010

Kennen Sie schon den Chamäleon-Effekt …?

(Teil 3)

Bei dem Bemühen, auch fototrope Kunststoffgläser herzustellen, stellte sich schnell heraus, dass das bei Mineralgläsern erfolgreich eingesetzte Silberhalogenid-System nicht auf organische Gläser übertragbar war. Es mussten erhebliche Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen unternommen werden, um funktionierende, gebrauchstüchtige Kunststoffgläser mit fotochromen Eigenschaften zu erhalten, ein derartiges Glas wurde erstmals 1986 von Rodenstock vorgestellt.

Aus den zahlreich bekannten organischen fotochromen Verbindungen haben sich spezielle Spiro-Verbindungen für die vorgesehene Anwendung als geeignet herausgestellt, insbesondere die Verbindungsklasse der Spirooxazine. Spiroverbindungen besitzen eine "brezelartige" Struktur, in ihnen gehört ein Kohlenstoff-Atom (das Spiro-C-Atom) zwei Ringen gemeinsam an. Diese beiden Ringe sind räumlich senkrecht zueinander angeordnet, die vom zentralen Spiroatom ausgehenden Bindungen weisen in die Ecken eines Tetraeders. Die Bestrahlung mit UV-Licht führt bei diesen Verbindungen zu einer Ringöffnungsreaktion, eine der Bindungen zum Spiroatom wird aufgebrochen, es entsteht eine planare Struktur mit einem konjugierten π-Elektronensystem (i.e. eine Folge von alternierenden Einfach- und Doppelbindungen), das zur Absorption von sichtbarem Licht befähigt ist – das so "geöffnete" Molekül ist farbig (das Glas verdunkelt sich). Setzt die UV-Strahlung aus, so tritt die (thermische) Rückreaktion zur "geschlossenen" Spiro-Verbindung ein (das Glas hellt wieder auf).
Konkrete Beispiele für fotochrome Spiro-Verbindungen finden Sie z.B. in Introduction to Photochromism (PDF), dort S. 3 und 28ff.

Um ein Kunststoffglas mit fotochromen Verbindungen auszustatten, kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung:
1) Transitions®-Methode (der Fa. Transitions Optical, Inc.): Die Fotochromisation erfolgt nachträglich; es werden unpigmentierte Blanks produziert, die derart nachbehandelt werden, dass die fotochromen Verbindungen etwa 0,15 mm tief in die vordere Oberfläche der Gläser eindringen. Die Moleküle sind demnach gleichmäßig in einer dünnen Schicht unterhalb der Oberfläche verteilt.
2) Corning "In-mass technology": die fotochromen Verbindungen werden dem Ausgangsharz vor dem Gießen zugemischt, hiernach sind die fotoaktiven Moleküle einheitlich im gesamten Kunststoffglas verteilt.
3) Corning "Coating technology": Dies ist die jüngste Technik von Corning, Inc., die in Europa erst 2008 präsentiert wurde. Die Kunststoffgläser werden mit einem fotochromen Harz oberflächenbeschichtet, wobei eine zusätzliche Primer-Schicht als Haftvermittler zwischen Kunststoffglas und fotochromem Harz wirkt. Beide Schichten werden durch "spin coating" (Rotationsbeschichtung) appliziert und sind zusammen nur wenige Dutzend Mikrometer dick. Nach Aushärtung des Harzes folgt zuletzt eine Hartlackbeschichtung und Entspiegelung.
Die beiden Corning-Verfahren sind auf der Seite des Herstellers beschrieben: www.corning.com/ophthalmic/...

Die eingesetzten fototropen Chemikalien, aber auch die hierzu "passenden" Kunststoffgläser waren über die Jahre Gegenstand ständiger Weiterentwicklung und Optimierung. Über die heute vorliegenden, sehr zufriedenstellenden Produkte informieren u.a. die nachstehend gelisteten Beiträge – hier findet sich außerdem umfängliches Material für alle, die sich mit der Thematik Fotochromie/Fototropie vertiefend beschäftigen wollen:

Phototrope Brillengläser (Carl Zeiss / PDF 0,3 MB)

Funktion und optimale Behandlung phototroper Kunststoff-Brillengläser auf optikum.at

DriveWear® Phototrope polarisierende Korrektionsgläser (PDF 0,9 MB)

Transitions® Brillengläser Transitions® Lenses - Photochromic Eyeglass Lenses

Corning Ophthalmic

About Photochromism auf TripAtlas.com

Philipp Harbach: Photochrome Gläser ACF-Seminar 16.01.2006 (PDF 4,8 MB)

Cours EPSIC 2003 – Opticiens 1ère année (PDF 3 MB) - eine interessante Abhandlung (71 S., allerdings in Französisch)
- ursprünglich unter http://optic-data.com/img/epsic/download/cm1.pdf (broken link)

Übergreifende wissenschaftliche Darstellungen:

Henri Bouas-Laurent, Heinz Dürr: Organic Photochromism (IUPAC Technical Report) in Pure Appl. Chem. 4/2001 (PDF 0,6 MB)

Heinz Dürr, Henri Bouas-Laurent (ed.): Photochromism. Molecules and systems
ein dickes Buch über Fotochromie – teilweise Vorschau bei Google Books.